Konzerte
Die Konzerte des Ensemble Perla Grigia mit Werken von Händel, Vivaldi und Leo finden vom 8. bis 11. April 2027 in ganz Graubünden statt.
Programm
Musikerinnen
Georg Friedrich Händel – „Crudel tiranno amor“ HWV 97
Antonio Vivaldi – „Che giova il sospirar” RV 679
Leonardo Leo – „Il figliuol prodigo”
Leonardo Leo – Sinfonia g-Moll, Introduzione dall’Oratorio: Santa Elena al Calvario
Antonio Vivaldi – Concerto RV 158 A-Dur
Manuela Tuena Menghini, Sopran
Die Bündner Sopranistin ist in Poschiavo geboren und aufgewachsen. Schon als Kind entwickelt sie ihre Leidenschaft für den Gesang und beginnt nach der Schule ihre musikalische Ausbildung. Zunächst studiert sie antiken Gesang bei der Sopranistin Clodine Ansermet. Sie führt ihre Studien im CPM Centro professionale musica Milano weiter und erhält im Jahr 2005 das Diplom für modernen Gesang. In dieser Zeit erscheint ihre CD «Sole d’agosto».
Mit den beiden Stücken «Che mi resta» und «23 marzo» gewinnt sie verschiedene Preise und bekommt sehr gute Klassifizierungen in verschiedenen Gesangswettbewerben. Sie arbeitet in Projekten der PFM, Morgan, Gianni Morandi, Antonella Ruggero. Ihre Freude an der klassischen Musik führt dazu, dass sie ihr musikalisches Studium weiterführt und ins Konservatorium eintritt.
Im Jahr 2011 erhält sie unter der Leitung von Marina Giorgio am «Giuseppe Verdi di Milano» das Konzertdiplom in klassischem Gesang. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Studiums nimmt sie Gesangsunterricht bei Francesca Patané im Fach Oper und Emanuela Galli im Fach Barockmusik.
2010 erhält sie den Förderpreis für Kultur des Kantons Graubünden. Momentan unterrichtet Manuela Gesang an den Musikschulen Imboden und Chur und ist Mitglied des Bachvereins Chur, in welchem sie als Solistin auftritt. Künstlerisch ist sie in modernen sowie klassischen musikalischen Projekten tätig.
Laura Zangger, Violine
Laura Zangger spielt am liebsten ganz verschiedene Stilrichtungen: Volksmusik, Strassenmusik, barocke Musik, klassische Musik oder auch Swing. In diese verschiedenen Welten einzutauchen, gibt immer wieder Schwung für die nächsten musikalischen Zusammenarbeiten und Ziele mit den Formationen wie dem Quartettin, ensemble z, Orchestrina Chur, Mountain Rat Pack, trioTRAIS, NomolMusiK, u.a.
Nach dem Primarlehrpatent in Chur studierte Laura Zangger Violine in Zürich (ZHdK), dann an der Hochschule für Musik in Luzern und besuchte verschiedenste Kurse wie Tanz, Improvisation im Gruppenunterricht, Gesang, Barockvioline im Nebenfach.
Viele Jahre war sie Stimmführerin und Konzertmeisterin im Orchestra Giovane, wo sie im Jahr 2013 als Solistin das Mendelssohn Konzert in e-Moll spielen durfte.
Im Jahr 2012 wurde sie mit dem romanischen Literaturpreis „Premi Term Bel“ und im Jahr 2015 mit dem Kulturpreis des Kreises Oberengadin ausgezeichnet. Sie unterrichtete an diversen Primarschulen und war in Pontresina als musikalische Grundkurslehrerin tätig.
Im Violinunterricht entdeckt sie die Musik gemeinsam mit den Kindern und findet es sehr spannend, wie jedes Kind anders ist und anders lernt. Sie ist Mutter von 3 Kindern und wohnt mit ihrem Mann in Chur. Häufig zieht es sie ins Engadin, wo sie aufgewachsen ist.
Rebecca Würth, Violine
Rebecca Désirée Helen Würth ist in Bergün/Bravuogn aufgewachsen. Früh entdeckt sie ihre Freude am gemeinsamen Musizieren, spielt im Musikschulensemble und in Jugendorchestern, bis sie das Musikstudium in der Zentralschweiz beginnt.
An der Hochschule Luzern, HSLU, absolviert sie den Bachelor of Arts in Music im Profil Klassik, den Master of Arts in Musikpädagogik, Major in Instrumentalpädagogik mit Minor Alte Musik, sowie den Master of Arts in Music, Major Orchester beim künstlerischen Leiter der Festival Strings, Daniel Dodds. Zusätzlich besucht sie Barockviolinunterricht bei Brian Dean, Jazzvioline bei Simon Heggendorn und Violaunterricht bei Isabel Charisius.
Rebecca ist vielseitig interessiert und wählt im Studium gerne profilübergreifende Module, wie Tango Nuevo, Bodymusic, Akademie für zeitgenössische Musik, Alpine Groove Music, Steve Reich – Music for 18 Musicians, LA GRISCHA – Rätoromanische Volkslieder, … und spielt in mehreren Orchestern. Sie ist an den Musikschulen Davos und Grischun Central Violinlehrerin, spielt in verschiedenen Formationen u. a. im Ensemble Quartettin, im Orchester Desertina und ist Zuzügerin der Kammerphilharmonie Graubünden.
Ruth Michael, Viola
Ruth Michael ist in Chur aufgewachsen und hat nach dem Erlangen des Primarlehrerpatents ihr Violinstudium bei A. v. Toszeghi am Konservatorium Schaffhausen aufgenommen und bei M. Häberli an der Musikhochschule Zürich mit dem Lehrdiplom abgeschlossen. Wieder zurück in Graubünden unterrichtet sie Violine an der Musikschule Chur, ist Mitglied des Kammermusikensembles Quartettin und seit 1994 Konzertmeisterin der „Orchestrina Chur“. Sie musiziert öfters auch in ad-hoc-Formationen.
Durch den damaligen Besuch der Singschule Chur ist ihr das Singen sehr wichtig geworden. Während 16 Jahren dirigierte sie den evang. Kirchenchor Domat/Ems. Sie singt selbst im Vokalensemble Canturia. Es ist ihr im Weitern ein grosses Anliegen Kindern und Erwachsenen mit einer Behinderung das Musizieren zu ermöglichen. Deshalb arbeitet Ruth Michael im Schulheim und im Argo Wohnheim Chur mit verschiedenen Instrumenten mit diesen begeisterungsfähigen und oft begabten Menschen.
Sie wurde mit Förderpreisen des Kantons Graubünden und der Eliette von Karajan-Stiftung ausgezeichnet.
Anita Jehli, Violoncello
Anita Jehli absolvierte ihre Ausbildung im Fach Violoncello an der Musikhochschule Zürich und schloss mit dem Konzertdiplom mit Auszeichnung ab. Sie ist Gewinnerin des Kiwanis-Musikpreises, des Kammermusikpreises des Migros Genossenschaftsbundes sowie des Koeckert-Preises für Violoncello der Musikhochschule Zürich.
Später folgten Studien an der Zürcher Hochschule der Künste in den Fächern Barockcello, Dirigieren, Kirchenmusikalische Praxis sowie die Diplomausbildung zur Musikschulleiterin des Verbandes Musikschulen Schweiz und der Abschluss MAS in Arts‘ Management an der Universität Basel.
Heute ist Anita Jehli Solocellistin der Camerata Schweiz und Mitglied des Ensemble Pyramide, mit welchem sie die kulturelle Auszeichnung «Werkjahr für Interpretation» der Stadt Zürich zugesprochen erhielt. Seit 2013 leitet sie das Streichorchester Orchestrina Chur und wirkt im Ensembles Quartettin mit. Sie ist zudem als Schulleiterin der Musikschule Imboden/Scola da musica Plaun tätig.
CD-Aufnahmen mit Anita Jehli sind bei Naxos, Ars Musici, Divox, Brilliant Classics, Toccata Classics und Intégral Productions erschienen.
2019 erhielt Anita Jehli für ihre künstlerischen Leistungen den Anerkennungspreis der Stadt Chur.
Margarete Kopelent, Cembalo
Margarete Kopelent wurde in Kraków (Krakau), Polen, geboren. Sie studierte zunächst an der Musikhochschule Krakau Cembalo bei Elżbieta Stefańska-Łukowicz sowie Klavier bei Ludwik Stefański. Dort wurde sie mit einem Studienpreis ausgezeichnet. Anschliessend absolvierte sie ein Studium in der Meisterklasse für Cembalo bei Johann Sonnleitner am Konservatorium Zürich, wo sie die Konzertreifeprüfung mit Auszeichnung bestand.
Weitere Studien folgten an der Schola Cantorum Basiliensis: Cembalo und Hammerflügel bei Andreas Steier, Generalbass und Kammermusik bei Jesper Bøje Christensen und Improvisation bei Rudolf Lutz. 1989 gewann sie den Rotary-Kunstpreis mit dem Zelenka-Ensemble, 1992 den Förderungspreis der Stadt Zürich.
Seit 1999 ist Margarete Kopelent Dozentin für Cembalo und Generalbass an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK (ehemals HMT Winterthur Zürich).
Ihre vielfältige musikalische Tätigkeit führte Margarete Kopelent sowohl in der Schweiz als auch im Ausland in zahlreiche Konzertsäle – oft verbunden mit diversen CD-, Radio- und Fernsehaufnahmen. So trat Sie bei verschiedenen internationalen Musikfestivals auf – darunter «Lucerne Festival», «Bodenseefestival», «Festival für Alte Musik Curitiba» (Brasilien) – und bereiste im Rahmen mehrerer Tourneen Europa sowie Südamerika. Dabei arbeitete sie unter anderem mit Musikern wie Masaaki Suzuki, Enrico Onofri, Daniel Hope, Nuria Rial, Mark Padmore, Pinchas Zukerman, Heinrich Schiff und Sir James Galway zusammen.
Im Jahr 2000 unternahm sie eine Tournee in die «Kultur- und Festival-Städte 2000» (Krakau, Prag, Avignon, Bergen) mit dem interdisziplinären Projekt «Madame, Monsieur» (Musik-Tanz-Architektur).
Margarete Kopelent tritt als Solistin und Kammermusikerin bei Produktionen Alter und Neuer Musik auf und arbeitet mit zahlreichen Orchestern und Ensembles zusammen – dazu gehören: Tonhalle Orchester Zürich, Zürcher Kammerorchester, Festival Strings Lucerne, La Chapelle Ancienne, Ensemble Pyramide, Ensemble Turicum.
